| Samstag, 31 Oktober 2009 | |
Melzer: "Der Titel wäre ein Traum"
Jürgen Melzer steht erstmals in seiner Karriere im Finale der -BA-Trophy in der Wiener Stadthalle. Da gratulierte selbst Allzeit-Größe Thomas Muster.
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GEPA pictures |
Wer Jürgen Melzer am Freitag beim Sieg über Radek Stepanek gesehen hat, der war schwer angetan. Wer im Anschluss Janko Tipsarevic beim Sieg über Gael Monfils gesehen hat, der war wohl noch beeindruckter. So sehr sich Melzer im Laufe des Turniers auch gesteigert hatte, ein Tipsarevic in dieser Form schien nur schwer schlagbar.
Samstag Nachmittag belehrt Österreichs Nummer eins alle Schwarzseher eines Besseren. Der 4:6, 7:6 (5), 6:4-Erfolg ist nach 2:29 Stunden Spielzeit schlicht verdient und gleichermaßen das Produkt von spielerischer sowie mentaler Klasse.
Klappt's endlich mit dem Heim-Titel?
Zum achten Mal steht Melzer auf der ATP-Tour in einem Endspiel, gewinnen konnte er erst eines (Bukarest 2006). Mit dem Erreichen des Wien-Finales gelingt dem 28-Jährigen der rot-weiß-rote Hattrick. Auch in St. Pölten (2005, Niederlage gegen Dawidenko) und Kitzbühel (2008, Niederlage gegen Del Potro) war der ÖTV-Daviscupper bereits am Finaltag vertreten. "Jetzt wird es auch Zeit, dass ich eines gewinne", lacht Melzer und ergänzt. "Der Turniersieg in Wien wäre natürlich ein Traum."
Lob vom letzten Helden
Der letzte heimische Wien-Finalist war Thomas Muster 1995, der letzte Wien-Sieger Horst Skoff 1988. Ersterer ist von der triumphalen Vorstellung Melzers in der Stadthalle angetan. "Gratulation an Jürgen, er hat ein tolles Match gespielt und die wichtigen Punkte gemacht. Das war nicht immer so", betont die ehemalige Nummer eins der Welt, der bei drei Finalteilnahmen am Vogelweidplatz der Titel immer verwehrt blieb.
"Ich bin heute deshalb aber nicht unglücklich. Es hat halt nicht sollen sein." Businessman und Jung-Vater Muster wünscht sich bezüglich Melzer vor allem eines. "Dass er wieder Feuer in Österreichs Tennis bringt und eine Idol-Wirkung einnimmt." Am Sonntag könnte der Niederösterreicher einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen. Gegner ist der topgesetzte Kroate Marin Cilic, der Philipp Kohlschreiber aus Deutschland mit 6:4, 7:6 bezwingt.
Samstag Nachmittag belehrt Österreichs Nummer eins alle Schwarzseher eines Besseren. Der 4:6, 7:6 (5), 6:4-Erfolg ist nach 2:29 Stunden Spielzeit schlicht verdient und gleichermaßen das Produkt von spielerischer sowie mentaler Klasse.
Klappt's endlich mit dem Heim-Titel?
Zum achten Mal steht Melzer auf der ATP-Tour in einem Endspiel, gewinnen konnte er erst eines (Bukarest 2006). Mit dem Erreichen des Wien-Finales gelingt dem 28-Jährigen der rot-weiß-rote Hattrick. Auch in St. Pölten (2005, Niederlage gegen Dawidenko) und Kitzbühel (2008, Niederlage gegen Del Potro) war der ÖTV-Daviscupper bereits am Finaltag vertreten. "Jetzt wird es auch Zeit, dass ich eines gewinne", lacht Melzer und ergänzt. "Der Turniersieg in Wien wäre natürlich ein Traum."
Lob vom letzten Helden
Der letzte heimische Wien-Finalist war Thomas Muster 1995, der letzte Wien-Sieger Horst Skoff 1988. Ersterer ist von der triumphalen Vorstellung Melzers in der Stadthalle angetan. "Gratulation an Jürgen, er hat ein tolles Match gespielt und die wichtigen Punkte gemacht. Das war nicht immer so", betont die ehemalige Nummer eins der Welt, der bei drei Finalteilnahmen am Vogelweidplatz der Titel immer verwehrt blieb.
"Ich bin heute deshalb aber nicht unglücklich. Es hat halt nicht sollen sein." Businessman und Jung-Vater Muster wünscht sich bezüglich Melzer vor allem eines. "Dass er wieder Feuer in Österreichs Tennis bringt und eine Idol-Wirkung einnimmt." Am Sonntag könnte der Niederösterreicher einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen. Gegner ist der topgesetzte Kroate Marin Cilic, der Philipp Kohlschreiber aus Deutschland mit 6:4, 7:6 bezwingt.
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