| Sonntag, 25 Oktober 2009 | |
Raich verhindert ÖSV-Debakel - Cuche siegt
Didier Cuche siegt beim -Weltcup-Auftakt in Sölden klar vor - US-Boy Ted Ligety und seinem Schweizer Landsmann Carlo Janka. Benni Raich rettet mit Platz fünf die ÖSV-Ehre.
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GEPA pictures/Andreas Reichart |
Der Schweizer nützt im ersten Durchgang die Startnummer eins perfekt aus und legt mit 1:09,89 die beste Zeit in den Schnee am Rettenbachferner. Im zweiten Lauf zeigt Cuche, dass er von Beginn an als heißer Kandidat für den Gesamtweltcup gilt.
Schweizer Muskelkraft besiegt US-Rock 'n' Roll
Das Muskelpaket aus dem Schweizer Kanton Neuenburg lässt seinen Konkurrenten keine Chance und siegt mit 60 Hundertstel Vorsprung auf Ted Ligety. Der US-Amerikaner ist im zweiten Run zwar im Steilhang der absolut Schnellste, für den Sieg reicht die spektakuläre Fahrt nicht.
Die ÖSV-Ehre rettet einmal mehr Benni Raich. Der Tiroler Lokalmatador liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang fünf. Im zweiten Lauf bietet Raich seinen Fans eine coole Show und geht in Führung.
Eine Rangverbesserung gelingt schlussendlich zwar nicht, aber mit dem fünften Platz verhindert der Pitztaler ein totales ÖSV-Debakel. Romed Baumann als 13. und Marcel Hirscher als 14. sind neben Raich die einzigen, die sich unter den ersten 15 klassieren können.
Raich: "Habe mich nicht richtig hinunter getraut"
Raich, der in Sölden noch nie auf das Podest stand, hat eine nachvollziehbare Erklärung für seine durchwachsene Leistung: "Ich habe mich nicht so richtig hinunter getraut und habe auch im Flachen viel Zeit verloren. Ich habe sicher nicht mein Bestes gezeigt."
Sieger Cuche zeigt sich nach dem Auftaktsieg hocherfreut über den gelungenen Auftritt auf dem Gletscher: "Gleich zu Saisonbeginn so eine Leistung zu bieten, ist genial." Vor allem seine schlaue Fahrweise im Steilhang soll laut Cuche den Ausschlag für den Erfolg gegeben haben: "Man muss im Steilhang das Tempo richtig dosieren, um nicht eine zu direkte Linie zu erwischen. Damit man dann viel Tempo ins Flache mitnehmen kann."
Cuche mit einer gefährlichen Drohung
Dass sein Hauptaugenmerk auch in der neuen Saison weiterhin auf der Abfahrt liegt, klingt fast wie eine gefährliche Drohung: "Für mich ist der Riesentorlauf nur eine Aufbau-Disziplin!"
Ergebnis Herren-RTL Sölden:
1. Didier Cuche (SUI) 2:21,45 Min.
2. Ted Ligety (USA) + 0,60
3. Carlo Janka (SUI) + 0,95
4. Massimiliano Blardone (ITA) + 0,96
5. Benjamin Raich (AUT) + 1,45
6. Kjetil Jansrud (NOR) + 1,82
7. Jean-Baptiste Grange (FRA) + 2,42
8. Davide Simoncelli (ITA) + 2,58
9. Jean-Philippe Roy (CAN) + 2,63
10. Cyprien Richard (FRA) + 2,68
11. Alexander Ploner (ITA) + 2,79
12. Ivica Kostelic (CRO) + 2,81
13. Romed Baumann (AUT) + 2,92
14. Marcel Hirscher (AUT) + 2,97
15. Marc Berthod (SUI) + 3,03
Schweizer Muskelkraft besiegt US-Rock 'n' Roll
Das Muskelpaket aus dem Schweizer Kanton Neuenburg lässt seinen Konkurrenten keine Chance und siegt mit 60 Hundertstel Vorsprung auf Ted Ligety. Der US-Amerikaner ist im zweiten Run zwar im Steilhang der absolut Schnellste, für den Sieg reicht die spektakuläre Fahrt nicht.
Die ÖSV-Ehre rettet einmal mehr Benni Raich. Der Tiroler Lokalmatador liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang fünf. Im zweiten Lauf bietet Raich seinen Fans eine coole Show und geht in Führung.
Eine Rangverbesserung gelingt schlussendlich zwar nicht, aber mit dem fünften Platz verhindert der Pitztaler ein totales ÖSV-Debakel. Romed Baumann als 13. und Marcel Hirscher als 14. sind neben Raich die einzigen, die sich unter den ersten 15 klassieren können.
Raich: "Habe mich nicht richtig hinunter getraut"
Raich, der in Sölden noch nie auf das Podest stand, hat eine nachvollziehbare Erklärung für seine durchwachsene Leistung: "Ich habe mich nicht so richtig hinunter getraut und habe auch im Flachen viel Zeit verloren. Ich habe sicher nicht mein Bestes gezeigt."
Sieger Cuche zeigt sich nach dem Auftaktsieg hocherfreut über den gelungenen Auftritt auf dem Gletscher: "Gleich zu Saisonbeginn so eine Leistung zu bieten, ist genial." Vor allem seine schlaue Fahrweise im Steilhang soll laut Cuche den Ausschlag für den Erfolg gegeben haben: "Man muss im Steilhang das Tempo richtig dosieren, um nicht eine zu direkte Linie zu erwischen. Damit man dann viel Tempo ins Flache mitnehmen kann."
Cuche mit einer gefährlichen Drohung
Dass sein Hauptaugenmerk auch in der neuen Saison weiterhin auf der Abfahrt liegt, klingt fast wie eine gefährliche Drohung: "Für mich ist der Riesentorlauf nur eine Aufbau-Disziplin!"
Ergebnis Herren-RTL Sölden:
1. Didier Cuche (SUI) 2:21,45 Min.
2. Ted Ligety (USA) + 0,60
3. Carlo Janka (SUI) + 0,95
4. Massimiliano Blardone (ITA) + 0,96
5. Benjamin Raich (AUT) + 1,45
6. Kjetil Jansrud (NOR) + 1,82
7. Jean-Baptiste Grange (FRA) + 2,42
8. Davide Simoncelli (ITA) + 2,58
9. Jean-Philippe Roy (CAN) + 2,63
10. Cyprien Richard (FRA) + 2,68
11. Alexander Ploner (ITA) + 2,79
12. Ivica Kostelic (CRO) + 2,81
13. Romed Baumann (AUT) + 2,92
14. Marcel Hirscher (AUT) + 2,97
15. Marc Berthod (SUI) + 3,03
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