Samstag, 24 Oktober 2009

Hosp: Kreuzband gerissen!

Der Sturz von Niki Hosp überschattet beim -Weltcup-Auftakt in Sölden selbst den tollen zweiten Platz von Kathrin Zettel. Noch am Samstag wird die Tirolerin am Kreuzband operiert.
hosp, sölden, unfall
GEPA pictures
Niki Hosp, die nur mit Startnummer 24 ins Rennen geht, kommt nach einem Fahrfehler zu Sturz. Als die Tirolerin zum Stillstand kommt, greift sie sich umgehend auf ihr rechtes Knie. Nach knapp einer Viertel Stunden wird Hosp mit dem Hubschrauber abtransportiert. "Man muss das Schlimmste in Form eines Kreuzbandrisses befürchten", merkt Thomas Sykora an.

Kurz vor Beginn des zweiten Durchgangs kann Damen-Cheftrainer Herbert Mandl keine Entwarnung geben. "Laut ersten Iinformationen aus dem Krankenhaus ist es zu 90 Prozent ein Kreuzbandriss. Die Bilder werden endgültig Aufschluss geben." Wenige Minuten später bestätigt sich die Annahme. Das vordere, rechte Kreuzband ist gerissen. Meniskus- oder Knorpelschaden soll die 25-Jährige keine davongetragen haben.

Operation erfolgreich
Hosp selbst kann den Sturz selbst nicht wirklich rekonstruieren. "Es hat mich hinten reingedrückt, plötzlich habe ich einen mordsmäßigen Stich gespürt. Ich weiß nicht genau, was passiert ist." Am 4. Jänner diesen Jahres hatte sich Hosp beim Einfahren für den Weltcup-Slalom in Zagreb bei einem Sturz einen Riss des inneren Seitenbandes, einen Einriss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie und eine Impressionsfraktur des Schienbeinkopfes zugezogen.

"Das gerissene vordere Kreuzband wurde in einer einstündigen Operation wieder hergestellt", sagt der behandelnde Arzt Dr. Christian Fink am Nachmittag. Die Olympia-Saison für die Bichlbacherin ist damit vorbei, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.

Die Bilder zum Hosp-Horror

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