zuletzt aktualisiert: Montag, 19. März 2012 | von pa.press.net

Segeln

Auch 2012 bei den Sommerspielen in London wagen sich die Segler wieder auf das Meer hinaus, um mit der Kraft des Windes Medaillen zu jagen.


Segler in Aktion beim Test-Event für London 2012. (© Press Association)

Segler in Aktion beim Test-Event für London 2012.

Segeln

Auch 2012 bei den Sommerspielen in London wagen sich die Segler wieder auf das Meer hinaus, um mit der Kraft des Windes Medaillen zu jagen.

Beim Segeln kommt es darauf an, sich schnell auf die sich stetig verändernden Bedingungen einstellen zu können. Ein gutes Wetterverständnis sowie Nerven aus Stahl sind auch von großer Bedeutung.

Die olympischen Segelwettbewerbe in den jeweiligen Bootsklassen werden allesamt in einheitlichen Booten mit den selben Gewichten und Maßen gefahren. Dies soll sicherstellen, dass wirklich das Können der Segler, nicht die Ausstattung der Boote, zum Sieg maßgeblich ist.

Segeln ist bereits seit den Sommerspielen von 1900 in Paris Teil des olympischen Programms.

Auch 1896 in Athen war eine olympische Regatta geplant. Diese musste aufgrund schlechter Wetterbedingungen jedoch abgesagt werden. Der Sport war, bis auf 1896 und 1904, bei bisher allen anderen Sommerspielen vertreten. Die Bootsklassen und Regeln haben sich über die Jahre hinweg stark verändert.

Ursprünglich traten bei der olympischen Regatta 10 verschiedene Bootsklassen - von kleinen Booten, die weniger als 500 g wogen, bis hin zu großen Schiffen mit einem mehr als 40 Mal höheren Gewicht - an. Die olympischen Bootsklassen haben sich dank technologischer Entwicklungen stark verändert, sodass heutzutage die meisten Modelle kleiner und leichter sind.

In ihrem heutigen Format treten bei der olympischen Regatta Segler zu 10 verschiedenen Wettkämpfen in verschiedenen Bootsklassen an - darunter sechs für Männer und vier für Frauen.

Es gibt drei Einhand-Dinghy-Klassen (Laser, Laser Radial und Finn) und drei Zweihand-Klassen (470er, 49er und Star). In London werden außerdem ein neues Elliot 6 m Match Race für Frauen, sowie der RS:X Windsurfer, eingeführt.

Mit der Ausnahme des Match-Race der Frauen, bei dem jeweils zwei Yachten mit Dreier-Teams direkt gegeneinander antreten, werden alle anderen Wettbewerbe in Flotten gefahren. Beim Flottenrennen treten alle Boote gleichzeitig an und müssen mehrere Bojen umsegeln.

• Jeder Wettbewerb besteht aus mehreren Läufen. Die Segler bekommen nach jedem Lauf Punkte: Je früher sie die Ziellinie überqueren, desto weniger Punkte gibt es.

Die Wettbewerber dürfen ihren schlechtesten Lauf von der Punkteliste streichen, bevor sie zum Ende der Regatta im Medaillenrennen antreten, bei dem alle Punkte doppelt zählen.

Am Ende der Regatta gewinnt der Segler, bzw. die Mannschaft mit der niedrigsten Gesamtpunktzahl Gold.

Der olympische Regattakurs ist mit verschiedenen Richtungswechseln ausgelegt, um das Können der Segler bei verschiedenen Manövern am Wind und gegen den Wind auf die Probe zu stellen.

In den Einhand-Wettbewerben kommt es vor allem auf gute Technik an, um Boot und Segel richtig auf die Windgegebenheiten einzustellen. In den größeren Bootsklassen, die von Mannschaften gefahren werden, steht das Teamwork stark im Vordergrund.

Großbritannien ist mit 24 Goldmedaillen bislang die erfolgreichste Segelnation bei den Olympischen Spielen - ein Titel, den die Gastgeber in ihren heimischen Gewässern von Weymouth and Portland bei den Londoner Sommerspielen 2012 verteidigen wollen.

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  1.  
    34 %
    London 2012
    50 Stimmen
  2.  
    14 %
    Peking 2008
    21 Stimmen
  3.  
    10 %
    Athen 2004
    14 Stimmen
  4.  
    23 %
    Sydney 2000
    33 Stimmen
  5.  
    6 %
    Atlanta 1996
    9 Stimmen
  6.  
    13 %
    Barcelona 1992
    19 Stimmen

Antworten insgesamt: 146
Umfrage nicht repräsentativ. Resultate werden regelmäßig aktualisiert.

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