Freitag, 06 November 2009

Beichler: Von Graz nach Turin?

Die konstant starken Leistungen von Daniel Beichler bleiben auch ausländischen -Top-Klubs nicht verborgen. Wie sportnet.at erfährt, gibt es gegen Panathinaikos sogar hohen Besuch aus der Serie A.
Sturm gegen Panathinaikos. Ein Spiel, das viel verspricht, aber wenig hält. Scouts zieht es dennoch – wie so oft – nach Graz. „Es spricht sich in Europa herum, dass hier guter Fußball gespielt wird“, merkt Oliver Kreuzer gegenüber sportnet.at in den Katakomben der UPC-Arena an.

Auf die Kicker-Wadeln wird speziell den Herren Beichler und Jantscher geschaut. Die Sturm-Juwelen gewinnen von Spiel zu Spiel an Glanz, selbst wenn es gegen PAO für beide nicht nach Wunsch läuft.

Von Bayern bis Juve
Die Liste der Interessenten ist lang. Kreuzer macht keinen Hehl aus den Namen der Vereinen, die in den letzten Wochen teils zum Stammgast-Personal in Graz-Liebenau zählten. „Hoffenheim, Köln, Leverkusen, Bayern, Manchester City, Portsmouth, Sunderland“, sprudelt es aus dem Deutschen heraus.

Und wer nimmt Donnerstag Abend auf der Tribüne Platz? „Ein Scout von Juventus Turin“, sagt der Sportdirektor offen und ergänzt: „Offizielle Anfrage gab es noch von keinem Klub.“

Beichler: "Weiß, dass ich interessant bin"
Jungstar Daniel Beichler lassen selbst die klingendsten Namen aus Deutschland, England und Italien bei geringen Plus-Graden kalt. Seinem Manager richtet er sogar regelmäßig aus, ihm erst gar nichts davon zu erzählen.

„Mir ist es völlig egal, wer zuschaut. Ich konzentriere mich nur auf Sturm“, sagt der seit wenigen Wochen 21-Jährige, um sich schließlich doch etwas aus der Reserve locken zu lassen. „Klar werde ich mit jedem Tor interessanter. In der Zukunft ist das Ausland natürlich ein Thema.“

Der waschechte Grazer ist bodenständig genug, um zu wissen, dass für den Traum vom großen Engagement in einer Top-Liga noch viel Arbeit auf ihn wartet. „Ich muss mich noch in so vielen Bereichen verbessern, sei es punkto Robustheit oder Technik. Und damit meine ich nicht, dass ich 30 Mal Gaberln kann“, sieht Beichler seine nächsten Wochen und Monate definitiv noch in Graz.

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