| Dienstag, 03 November 2009 | |
Spionageskandal bei Lotus?
Das Windkanalmodell des F1--Comeback-Traditionsteams ähnelt verblüffend dem Force India - natürlich ohne Genehmigung.
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GEPA pictures/Mathias Kniepeiss |
Der Formel 1 droht schon wieder ein Spionage-Skandal - diesmal aber nicht ganz vorn, sondern im Mittelfeld bzw. bei einem Wiedereinsteiger.
Das Traditionsteam Lotus, das 2010 in die Meisterschaft zurückkehrt, soll laut Motorsport aktuell mehr als deutliche Anleihen beim Modell des Force India von Saisonbeginn genommen haben. Betroffen sind die Konfiguration der Seitenplatten und Flaps, die Fräslinien, die Schnittlinien an den Kopfstützen und die Lufteinlässe.
Gascoyne im Mittelpunkt
Gelaufen sein könnte die Sache so: Force India hatte lange Zeit Millionenschulden bei der italienischen Firma Aerolab und musste daher ein Windkanalmodell als Pfand in Italien bei Firmenbesitzer Jean-Claude Migeot lassen.
Migeot wiederum ist ein Freund von Lotus-Konstrukteur Mike Gascoyne (der früher unter anderem bei Renault für den heuer aus der Formel 1 gejagten Flavio Briatore arbeitete).
Falls sich der Verdacht erhärtet, will Force India auf Diebstahl geistigen Eigentums und Verletzung des Urheberrechts klagen.
Gascoyne erklärt die auffälligen Gleichheiten so: "Wir haben die aerodynamische Entwicklung im Subauftrag an Fondtech vergeben - eine weitere Firma von Migeot. Wenn überhaupt, ist das ein legales Problem zwischen Fondtech und Force India."
Das Traditionsteam Lotus, das 2010 in die Meisterschaft zurückkehrt, soll laut Motorsport aktuell mehr als deutliche Anleihen beim Modell des Force India von Saisonbeginn genommen haben. Betroffen sind die Konfiguration der Seitenplatten und Flaps, die Fräslinien, die Schnittlinien an den Kopfstützen und die Lufteinlässe.
Gascoyne im Mittelpunkt
Gelaufen sein könnte die Sache so: Force India hatte lange Zeit Millionenschulden bei der italienischen Firma Aerolab und musste daher ein Windkanalmodell als Pfand in Italien bei Firmenbesitzer Jean-Claude Migeot lassen.
Migeot wiederum ist ein Freund von Lotus-Konstrukteur Mike Gascoyne (der früher unter anderem bei Renault für den heuer aus der Formel 1 gejagten Flavio Briatore arbeitete).
Falls sich der Verdacht erhärtet, will Force India auf Diebstahl geistigen Eigentums und Verletzung des Urheberrechts klagen.
Gascoyne erklärt die auffälligen Gleichheiten so: "Wir haben die aerodynamische Entwicklung im Subauftrag an Fondtech vergeben - eine weitere Firma von Migeot. Wenn überhaupt, ist das ein legales Problem zwischen Fondtech und Force India."
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