Freitag, 25 September 2009

Déjà Vu! Renault crasht in Singapur

Renault präsentiert sich bereits am Freitag als die Lachnummer des Wochenendes beim Grand Prix von Singapur. Nach dem Absprung zweier Sponsoren crasht Romain Grosjean in derselben Kurve, in der Nelson Piquet jr. 2008 "Crashgate" ausgelöst hatte.
Die "Causa Piquet" bzw. "Crashgate" hinterlässt ihre Spuren. Nachdem bekannt wurde, dass Nelson Piquet jr. den Crash in Singapur 2008 absichtlich und auf Anweisung der Teamführung herbeigeführt hatte, wollen die Sponsoren mit dem Team nichts mehr zu tun haben. Zwei Großunterstützer werden bereits bei der Rückkehr an den "Tatort" nicht mehr auf den Renault-Boliden vertreten sein. Negativer Image-Transfer soll verhindert werden.

"Tief enttäuscht"
Der Bank-Gigant ING wäre nach der Saison 2009 ohnehin ausgestiegen. Nun wird die Zusammenarbeit sogar noch früher beendet. ING zeigt sich "tief enttäuscht" über die "Crashgate"-Affäre, "speziell im Kontext eines ansonsten erfolgreichen Sponsorings." Die Versicherungs-Gesellschaft Mutua Madrilena stieg "nur" bei Renault aus, wird die Zusammenarbeit mit Fernando Alonso allerdings fortsetzen.

Peinlich! Grosjean macht's Piquet nach
Dem nicht genug, passiert Piquet-Ersatz Romain Grosjean im freien Training am Freitag ein peinliches Missgeschick. Der Franzose crasht in derselben Kurve, in der sein Vorgänger 2008 absichtlich in die Mauer gekracht war. Wer den Schaden hat,... Schallendes Gelächter und höhnischer Applaus waren die Folge.

Ferrari statt BMW
Unterdessen bestätigte Mario Theissen, Motorsport-Direktor von BMW-Sauber, dass man nach dem BMW-Ausstieg künftig auf Ferrari-Motoren unterwegs sein wird. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass das Team überhaupt einen Platz fur die kommende Saison erhält. Die Equipe, mittlerweile von der Qadbak Investment Group "gerettet", verlor ihren Platz an Neuankömmling Lotus und befindet sich derzeit in der Warteschleife. Das Team muss nun hoffen, dass sich ein Konkurrent zurückzieht oder die FIA für 2010 auf 14 Teams aufstockt.

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