| Montag, 31 August 2009 | |
Piquet: "Briatore war mein Henker"
Nelson Piquet jr. rechnet nach seinem Rauswurf bei Renault ab. In einem Statement auf seiner Homepage bekommt vor allem Teamchef Flavio Briatore sein Fett weg.
„Der, der im anderen Auto saß.“ Mit diesen Worten beschreibt Nelson Piquet jr. den Start seiner Formel-1-Karriere bei Renault. Doch ob der Brasilianer nach seinen Ergebnissen in etwas mehr als eineinhalb Saisonen je wieder einen Job in der Königsklasse des Motorsports findet, scheint mehr als fraglich. Denn Woche für Woche ließ er sich von Teamkollege Fernando Alonso düpieren. Doch Piquet wehrt sich und nennt den Grund für die schwachen Leistungen aus seiner Sicht: Teamchef Flavio Briatore.
Vom Team allein gelassen
„Briatore war mein Henker“, heißt es auf Piquets Homepage. Von Anfang an sei er im Team gegenüber Alonso benachteiligt worden, er hätte in seiner Premieren-Saison in der Formel 1 nicht die Unterstützung des Teams bekommen, die ein Rookie notwendig gehabt hätte. Der einzige „Support“ bestand laut Piquet darin, dass Briatore 15 Minuten vor Qualifying und Rennen zu ihm kam und ihm drohte, durch einen anderen Fahrer ersetzt zu werden, sollte er kein gutes Ergebnis einfahren.
Nur schlechte Testbedingungen
Vor seiner zweiten Saison durfte Piquet außerdem nur 2002 Kilometer testen, während Alonso auf 3839 kam. „Ich testete nur in einem schweren Auto, mit harten Reifen, meistens am ersten Tag oder wenn das Wetter schlecht war.“ Sein Teamkollege durfte sich hingegen die Rosinen aus dem Test-Kuchen picken. Außerdem kam der Spanier im Gegensatz zu Piquet in den Genuss eines Upgrades am Auto, das rund 0,5 bis 0,8 Sekunden pro Runde gebracht haben soll.
Nach dieser „schwarzen Zeit“ mit einer „sehr seltsamen“ und „unfairen Behandlung“ seitens des Teams hofft der Brasilianer auf eine zweite, aber faire Chance in der Formel 1. Bedanken will er sich nur bei „der kleinen Gruppe, die mich unterstützt hat“. Den Glauben an sein Können hat der Brasilianer allerdings nicht verloren.
Unfall absichtlich herbeigeführt?
Nicht erwähnt hat Piquet einen Vorfall aus der vergangenen Saison, wegen dem die FIA mittlerweile ermittelt. Der Automobil-Weltverband hat zwar den Gegenstand der Untersuchungen nicht bekannt gegeben, es soll sich aber um den Unfall des mittlerweile ehemaligen Renault-Piloten beim Grand Prix von Singapur handeln. Gerüchteweise habe Piquet absichtlich (auf Anweisung des Teams?) einen Unfall verursacht, um eine Safety-Car-Phase zu verursachen. Nicht zuletzt aufgrund dieser hieß der Sieger des ersten Nachtrennens der Geschichte kurze Zeit später Fernando Alonso.
Vom Team allein gelassen
„Briatore war mein Henker“, heißt es auf Piquets Homepage. Von Anfang an sei er im Team gegenüber Alonso benachteiligt worden, er hätte in seiner Premieren-Saison in der Formel 1 nicht die Unterstützung des Teams bekommen, die ein Rookie notwendig gehabt hätte. Der einzige „Support“ bestand laut Piquet darin, dass Briatore 15 Minuten vor Qualifying und Rennen zu ihm kam und ihm drohte, durch einen anderen Fahrer ersetzt zu werden, sollte er kein gutes Ergebnis einfahren.
Nur schlechte Testbedingungen
Vor seiner zweiten Saison durfte Piquet außerdem nur 2002 Kilometer testen, während Alonso auf 3839 kam. „Ich testete nur in einem schweren Auto, mit harten Reifen, meistens am ersten Tag oder wenn das Wetter schlecht war.“ Sein Teamkollege durfte sich hingegen die Rosinen aus dem Test-Kuchen picken. Außerdem kam der Spanier im Gegensatz zu Piquet in den Genuss eines Upgrades am Auto, das rund 0,5 bis 0,8 Sekunden pro Runde gebracht haben soll.
Nach dieser „schwarzen Zeit“ mit einer „sehr seltsamen“ und „unfairen Behandlung“ seitens des Teams hofft der Brasilianer auf eine zweite, aber faire Chance in der Formel 1. Bedanken will er sich nur bei „der kleinen Gruppe, die mich unterstützt hat“. Den Glauben an sein Können hat der Brasilianer allerdings nicht verloren.
Unfall absichtlich herbeigeführt?
Nicht erwähnt hat Piquet einen Vorfall aus der vergangenen Saison, wegen dem die FIA mittlerweile ermittelt. Der Automobil-Weltverband hat zwar den Gegenstand der Untersuchungen nicht bekannt gegeben, es soll sich aber um den Unfall des mittlerweile ehemaligen Renault-Piloten beim Grand Prix von Singapur handeln. Gerüchteweise habe Piquet absichtlich (auf Anweisung des Teams?) einen Unfall verursacht, um eine Safety-Car-Phase zu verursachen. Nicht zuletzt aufgrund dieser hieß der Sieger des ersten Nachtrennens der Geschichte kurze Zeit später Fernando Alonso.
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