Dienstag, 04 August 2009

Massa: Dank, Lob und Anerkennung

Gestern Vormittag verließ Felipe Massa Budapest in Richtung Sao Paulo. Begleitet wurde er dabei von seiner schwangeren Frau Raffaela und seinem Leibarzt Dino Altmann. Kurz vor Abflug seiner Maschine sprach der Ferrari Pilot zum ersten Mal selbst über seinen Zustand, seine Erinnerungen an den Unfall und die Zukunft.
Neun Tage nach seinem schweren Unfall am Hungaroring durfte Felipe Massa das Militär-Krankenhaus verlassen und zurückkehren in seine Heimat Brasilien. Dort möchte er sich nochmals untersuchen lassen und sichergehen dass er keine bleibenden Schäden erlitten hat.

Zum Zeitpunkt des Unglücks hatte Massa noch mitbekommen, dass sich eine Feder von Barrichellos Auto gelöst hatte. Er wusste genau dass etwas passiert war als diese ihn traf, spürte aber in diesem Moment nichts. Zwei Tage später, als der Verunglückte aus dem Koma erwachte, konnte er sich an nichts erinnern. Die Ärzte mussten den Rennfahrer darüber aufklären was geschehen ist. "Es war ein eigenartiges Gefühl", meinte der Formel 1 Fahrer dazu.

Demut
Massa weiß, dass er von vielen Schutzengeln umgeben war als ihn die Stahlfeder traf: "Zuallererst möchte ich Gott danken." Doch seine Dankbarkeit richtet er auch an all jene, die für ihn gebetet haben und ihm Genesungswünsche geschickt haben. Auch den Ärzten gegenüber vor Ort, auf der Rennstrecke und im Spital, sprach der Südamerikaner seinen Dank aus.

Großer Rückhalt
Während seiner bisherigen Karriere stand die Familie immer voll und ganz hinter ihm. Egal ob er gewonnen oder verloren hat, "sie waren immer für mich da". Doch neben seiner eigentlichen Familie, fühlt sich der Brasilianer noch zu einer weiteren eng verbunden: Ferrari. Nach dem Crash am Hungaroring haben sie ihn unterstützt und ihm geholfen, wo sie nur konnten. "Sie waren großartig", meinte dazu Massa.

Viel Lob
Über die Entscheidung Ferraris, Schumacher sein Cockpit zu überlassen, zeigte sich Massa sichtlich erfreut und schwärmte über seinen ehemaligen Teamkollegen: "Er weiß wie man gewinnt, er weiß wie man fährt und er ist großartig. Es war die beste Entscheidung, so einem fantastischen Menschen das Auto zu überlassen." Nichtsdestotrotz, hofft der Ferrari-Pilot bald wieder selbst zurückkehren zu können hinters Steuer.

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