Donnerstag, 05 November 2009

Hofmann: "Spiel der letzten Chance"

Bittere 0:3-Heimschlappe gegen Hapoel! -Ein Sonntags-Schuss aus gut 30 Metern und fehlende Kaltschnäuzigkeit reduzieren die Aufstiegschancen nun auf ein Minimum.
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GEPA pictures/Günter Artinger
"Ein bitterer Abend für uns", seufzt Steffen Hofmann gegenüber sportnet.at. "Vor allem, weil wir viel mehr vom Spiel hatten. Wir haben aber alles gegeben, können noch in den Spiegel schauen."

Hofmanns Déjà-vu-Erlebnis
Fünf Minuten dauert es, ehe Rapids Offensiv-Express so richtig in Fahrt kommt. Bereits nach elf Minuten haben die Grün-Weißen in Person von Hofmann und zweimal Boskovic drei Topchancen vergeben.

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Dann die 13. Minute: Soma sieht in einem Laufduell ganz alt aus. Der Ball kommt zu Yadin, der aus gut 30 Metern abzieht und genau unter die Latte trifft. "Ein Tausend-Gulden-Schuss, ähnlich wie vor zwei Wochen", sagt Hofmann.

Rapid rackert weiter, Glück und Kaltschneuzigkeit sind den Grün-Weißen an diesem Abend aber nicht hold. Da trifft Jelavic die Latte, dort scheitert Kapitän Hofmann selbst aus kurzer Distanz an Hapoel-Keeper Enyeama.

Salihi: "Im Fußball brauchst du Glück"
Im zweiten Durchgang fehlt den Hütteldorfern die Durchschlagskraft, Chancen werden immer seltener. Auch die Einwechslungen der jungen Wilden, Drazan und Gartler, sowie jene von Salihi, der in der Schlussphase die Stange trifft, ändern daran nichts.

Stattdessen stellen die Israelis mit einem Doppelschlag auf 3:0. "Das Resultat spiegelt nicht das Dargebotene wieder, aber im Fußball brauchst du Glück", gibt ein ruhiger Salihi zu Protokoll.

Nach 94 Minuten ist die nächste Klatsche gegen die taktisch clevere Elf von Trainer Eli Gutman traurige Gewissheit.

7.000 brennen auf eine Fortsetzung des Europa-League-Märchens
Der nächste Gegner heißt Hamburg. Die Hanseaten kamen im Parallelspiel gegen Celtic nicht über ein 0:0 hinaus. Salihi ist's egal: "Wir sind Rapid, wir schauen auf uns. Wir müssen jetzt in jeder Partie auf drei Punkte spielen."

Der HSV hat mit Grün-Weiß noch eine Rechnung offen, schließlich unterlagen Ze Roberto und Co. in Wien mit 0:3. Hofmann: "Hamburg wird unser Spiel der letzten Chance."

Rapid hat es noch in der Hand. Mit 7.000 Fans im Rücken will die Pacult-Elf das Europa-League-Märchen um ein Kapitel bereichern. Dafür benötigt es nun aber ein kleines Wunder.

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