Donnerstag, 05 November 2009

Benitez: „Jetzt brauchen wir ein Wunder"

Es war die 90. Minute im Spiel Lyon gegen Liverpool, als Lisandro nach einem folgenschweren Fehler in der Hintermannschaft der Reds zum 1:1 traf. Nach dem späten Ausgleich haben die Engländer den Einzug in die K.o.-Phase nicht mehr selbst in der Hand.
liverpool, gerrard
GEPA pictures
Bereits beim ersten Duell der beiden Mannschaften an der Anfield Road ging Liverpool in Führung, doch die Franzosen drehten die Partie und erzielten in der Nachspielzeit noch den Siegestreffer.

>>Alle Tabellen: Wer steht im Achtelfinale - wer muss zittern?<<

„Wir haben einen Fehler gemacht“
Rafael Benitez war sichtlich schockiert und enttäuscht über den späten Ausgleich, denn dieses Unentschieden ist gleichbedeutend mit einer Niederlage der Engländer.

„Wenn man führt, muss man den Ball besser in der Mannschaft halten und aggresiver in die Zweikämpfe gehen,“ zeigt sich der Spanier enttäuscht vom Auftreten seiner Mannschaft nach dem Führungstreffer. Angesprochen auf das Tor meint Benitez: „Ich hab noch keine Wiederholung gesehen, aber ich weiß, wir haben einen Fehler gemacht.“

„Es ist nicht unmöglich“
Der Liverpool-Manager besteht darauf, dass die Performance seines Teams nichts mit wachsender Kritik zu tun habe. „Manchmal muss man Glück haben und wir hatten am Ende kein Glück,“ lautet das Resümee von Rafael Benitez.

Der Spanier weiß, dass die Aufgabe für seine Mannschaft jetzt sehr schwer sei, aber: „Es ist nicht unmöglich.“ Die Engländer benötigen nun zwei Siege in den abschließenden zwei Spielen und müssen ihrerseits auf einen Sieg Lyons gegen Fiorentina hoffen.

„Wir glauben, dass wir es schaffen“
Dieses Unterfangen wird schon schwer genug, da den Engländern momentan sieben Spieler verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen, darunter Kapitän und Spielmacher Steven Gerard. Dazu kommen noch Fernando Torres und Daniel Agger, welche trotz leichter Verletzungen 87 beziehungsweise 90 Minuten spielten.

Ersatzkapitän Jamie Carragher weißt darauf hin, dass die Reds schon öfter mit dem Rücken zur Wand standen und immer noch weitergekommen sind. „Wir glauben, dass wir es schaffen,“ sagt der Engländer.

Bewerten Sie diesen Artikel: --SchlechtNicht so gutOkGutHervorragend++
Zur Bewertung klicken Sie mit Ihrer Maus auf den entsprechenden Stern.

Mehr Sport auf MSN

felix gottwald (GEPA pictures/ Marie Rambauske)

Die Widersprüche des Felix Gottwald (33): Warum er Journalist ist und keine Zeitung liest, warum er nie wieder Spitzensportler sein wollte und doch wieder angefangen hat. Und: Warum er Schritt für Schritt für Olympia plant und trotzdem nicht weiß, wie's weitergeht.