| Freitag, 30 Oktober 2009 | |
Topstars kritisieren Tour-Kalender
Angestoßen von Andy Roddick ist das -Thema Tour-Kalender wieder zum großen -Reiz-Thema geworden. Kurz gesagt: Zu viele Turniere und zu wenige Regenerationsphasen. Dieser Umstand erhöht die Verletzungsanfälligkeit bei den Profis.
Um ihrer Teilnahmepflicht bei den Masters Turnieren nachzukommen, müssen die Tennis-Profis Woche für Woche um den Erdball jetten. Aktuell fühlen sich nur Roger Federer und Novak Djokovic von den sechs bereits für das World Tour Finale qualifizierten Spielern fit. Der Rest klagt derzeit über verschiedene Wehwechen oder kämpft mit langwierigen Verletzungen.
Umgefallen wie die Fliegen
Ein Beispiel, das Roddicks Thesen unterlegt, war das Masters in Shanghai. Bei dem Masters mussten sage und schreibe neun Spieler das Turnier vorzeitig wegen einer Verletzung beenden. tennis.com schrieb nach den Vorfällen in Shanghai: „Sie fielen um wie die Fliegen.“
Einer der in Shanghai nicht umfiel war Andy Murray, da er aufgrund einer Handgelenksverletzung gar nicht anreisen konnte. Da er jedoch, um Reisestrapazen aus dem Weg zu gehen, nicht zum Pflichtturnier reiste, drohen ihm nun Konsequenzen seitens der ATP. Der Schotte, der so stark ins Jahr startete, befindet sich derzeit überhaupt in einer schwierigen Situation und Insider sprechen bei Murray wegen der hohen Belastungen von einem mentalen Burn-Out.
Von Reformen keine Spur
Diese Erfahrung hat Rafael Nadal schon viel früher als sein Gegner machen müssen. Mitten in der Saison musste er mehrere Wochen aussetzen und aktuell plagen ihn Schmerzen in der Bauchmuskelgegend. Auch der diesjährige Shootingstar Juan Martin del Potro hat Probleme im Handgelenk und musste deswegen für das Stadthallen-Turnier absagen.
Nun kommt es zum Treffen der Top-Spieler und ATP-Funktionäre in der O2-Arena in London. Bei dieser großen Abschlussveranstaltung wird auch dieses Thema diskutiert, aber es darf bezweifelt werden, ob dort die Sorgen von Roddick und Co. vom Tisch kommen. Denn zurzeit sind die Abhängigkeiten zwischen den beiden Parteien zu groß und ein Reformkurs noch nicht zu erkennen.
Umgefallen wie die Fliegen
Ein Beispiel, das Roddicks Thesen unterlegt, war das Masters in Shanghai. Bei dem Masters mussten sage und schreibe neun Spieler das Turnier vorzeitig wegen einer Verletzung beenden. tennis.com schrieb nach den Vorfällen in Shanghai: „Sie fielen um wie die Fliegen.“
Einer der in Shanghai nicht umfiel war Andy Murray, da er aufgrund einer Handgelenksverletzung gar nicht anreisen konnte. Da er jedoch, um Reisestrapazen aus dem Weg zu gehen, nicht zum Pflichtturnier reiste, drohen ihm nun Konsequenzen seitens der ATP. Der Schotte, der so stark ins Jahr startete, befindet sich derzeit überhaupt in einer schwierigen Situation und Insider sprechen bei Murray wegen der hohen Belastungen von einem mentalen Burn-Out.
Von Reformen keine Spur
Diese Erfahrung hat Rafael Nadal schon viel früher als sein Gegner machen müssen. Mitten in der Saison musste er mehrere Wochen aussetzen und aktuell plagen ihn Schmerzen in der Bauchmuskelgegend. Auch der diesjährige Shootingstar Juan Martin del Potro hat Probleme im Handgelenk und musste deswegen für das Stadthallen-Turnier absagen.
Nun kommt es zum Treffen der Top-Spieler und ATP-Funktionäre in der O2-Arena in London. Bei dieser großen Abschlussveranstaltung wird auch dieses Thema diskutiert, aber es darf bezweifelt werden, ob dort die Sorgen von Roddick und Co. vom Tisch kommen. Denn zurzeit sind die Abhängigkeiten zwischen den beiden Parteien zu groß und ein Reformkurs noch nicht zu erkennen.
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