Donnerstag, 29 Oktober 2009

Aquilani Debüt - Liverpool verliert

Im vergangenen Sommer wechselte Alberto Aquilani vom AS Rom zum FC Liverpool. Ganze 22 Millionen Euro ließ man sich den Italiener kosten, der den zu Real Madrid abgewanderten Xabi Alonso ersetzten sollte.
Der Start verlief allerdings nicht nach Wunsch. Der 25-jährige Mittelfeldspieler unterzog sich einer Knöcheloperation, wodurch Aquilani lange Zeit auf sein Debüt beim englischen Trasitionsverein warten musste. In der vergangenen Woche war es dann erstmals so weit. Alberto Aquilani spielte zum ersten Mal im Dress des FC Liverpool, wenn auch nur für die Reserve. Gegen die zweite Mannschaft von Sunderland ließ der ausgezeichnete Techniker seine Klasse erstmals aufblitzen, überzeugte mit einer starken Leistung. Schon beim darauf folgenden Spitzenspiel gegen Manchester United hatten viele mit dem ersten Profi-Einsatz von Aquilani gerechnet, der Italiener musste sich aber weiter gedulden.

Aquilani mit viel Schwung
Gestern beim nächsten englischen Kracher gegen Arsenal London war es dann endlich so weit. In der vierten Runde des Carling-Cups reichte es zwar nicht für die Startelf, in der 76. Minute kam der 25-Jährige dann aber doch noch zu seinem heiß ersehnten Debüt. Nur zehn Minuten später stand er zum ersten Mal im Mittelpunkt. Nachdem Arsenal in der 19. Minute den Führungstreffer erzielte, und Emiliano Insua nur sieben Minuten später ausgleichen konnte, stand es nach einem Bendtner-Tor kurz nach der Pause, zu diesem Zeitpunkt 2:1 für Arsenal.

"Es war ein Elfmeter"
Der flinke Italiener probierts vom Sechzehner mit einem Seitfallzieher, Arsenal-Verteidiger Senderos blockt den Schuss unter anderem mit den Händen. Der Schiedsrichter lässt weiterspielen - Angeschossen, die Meinung des Unparteiischen. Am Ende verliert Aquilani mit Liverpool bei seinem ersten Auftritt für die Engländer. Coach Rafael Benitez war mit seinem Schützling dennoch zufrieden: "Verteidigung und Ergebnis haben heute nicht gepasst. Es gab aber auch positive Erkenntnisse und Aquilani war eine davon."

Auch in Zukunft erwartet er sich viel von der Neuverpflichtung: "Er kann ein sehr wichtiger Spieler sein, aber wir dürfen ihn nicht überfordern. Aquilani wird am Samstag sicher nicht von Beginn an spielen. Das wäre zu früh."

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